Wir sind in der phpro – Interview mit Andreas Nicklas
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Yes! Wir sind in der phpro. Und ganz wichtig: Wir sprechen damit nicht nur die an, die schon volldigital produzieren. Denn in der Praxis arbeiten noch sehr viele pharmazeutische Hersteller – rund 60–70 % – mit einer papierbasierten Chargendokumentation. Genau für diese Realität lohnt sich das Interview mit Andreas Nicklas: Wie geht man den Schritt Richtung Digitalisierung pragmatisch an – und warum dürfen Änderungen dabei nicht zum Bremsklotz werden?
Wir sind in der phpro!
Ob noch komplett auf Papier, in einer Hybridwelt oder bereits mit eBR/MES: Früher oder später kommt für alle dieselbe Frage auf den Tisch – Wie bekomme ich Änderungen sauber durch den GMP-Alltag? Denn die eigentliche Bewährungsprobe ist selten die erste Einführung eines Systems, sondern das, was danach passiert: Prozesse werden angepasst, Rezepturen ändern sich, CAPAs führen zu Updates, und validierte Abläufe müssen weiterentwickelt werden – ohne dass jedes Update zum Großprojekt wird. Genau hier entstehen in vielen Unternehmen unnötige Engpässe, entweder weil Papierprozesse zu langsam und fehleranfällig sind oder weil digitale Systeme zu starr sind. Das Interview beschreibt diese Realität sehr klar und angenehm praxisnah.
Andreas erklärt auch, warum klassische eBR- und MES-Ansätze in regulierten Umgebungen schnell zum limitierenden Faktor werden können – und was es braucht, damit Änderungen nicht jedes Mal zum Projekt ausarten. Besonders spannend: der Blick darauf, wie man GMP-Konformität, Änderungsfähigkeit und operative Effizienz zusammenbringt, statt sie gegeneinander auszuspielen. Im Interview erzählt Andreas von einem Praxisbeispiel aus einem international tätigen Life-Science-Unternehmen, bei dem hoher Change-Aufwand direkt auf Kosten, Time-to-Value und kontinuierliche Verbesserung durchschlägt.
Für uns bei der anic GmbH ist das ein Kernthema: Digitalisierung bringt erst dann echten Nutzen, wenn sie nicht nur Prozesse digital abbildet, sondern Veränderungen im Betrieb einfach und sicher machbar macht – ohne jedes Mal alles neu aufzusetzen. Oder kurz: Change muss Routine werden, nicht Ausnahme.