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Glossar-Eintrag

Risikobasierte Änderungsvalidierung

Risikobasierter Ansatz, bei dem nach einer Änderung eines digitalisierten Prozesses / Rezepts nur das Betroffene geprüft und dokumentiert wird – nicht das gesamte System. Auch Delta-Validierung genannt.

Kontext: Nicht jede Änderung erfordert eine vollständige Revalidierung. Change Control und Risikobewertung legen den Prüfumfang fest – das verkürzt Änderungszyklen.

Warum wichtig: Reduziert Zeit & Kosten pro Anpassung; der validierte Zustand muss nachweislich erhalten bleiben.

Voraussetzungen:

  • Definiertes Change-Control-Verfahren.
  • Dokumentierte Auswirkungs- und Risikobewertung.
  • Feingranulare Versionierung.
  • Klare Abgrenzung funktionaler Wirkungskreise.

Grenzen: Ist die Auswirkung nicht sicher abgrenzbar oder betrifft die Änderung Kernlogik oder Architektur, ist ein breiterer Prüfumfang nötig.

Beispiel: Änderung eines Mischzeit-Parameters im validierten Prozessbereich → Bewertung im Change Control, gezielter Test inkl. Regression, Risikoanalyse aktualisieren.

Weiterführend: