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Glossar-Eintrag

Änderungsdurchlaufzeit

Zeitspanne zwischen Anstoß einer Prozess- oder Rezeptänderung und deren produktiver, validierter Umsetzung.

Kontext: Zentrale Kenngröße für organisatorische Agilität in regulierten Umgebungen. Oft unterschätzt, weil nur Engineering-Zeit betrachtet wird – nicht Validierung & Freigabe.

Warum wichtig: Direkter Einfluss auf Innovationsgeschwindigkeit, Kosten und Wettbewerbsfähigkeit.

Treiber langer Durchlaufzeiten:

  • Vollvalidierung statt risikobasierten Prüfumfangs.
  • Externe Abhängigkeiten.
  • Medienbrüche (Word® → Modellierung → System → PDF → Freigabe).

Optimierungshebel:

  • Word-native Modellierung.
  • Definiertes Change-Control-Verfahren.
  • Parametrisierung statt Hardcoding.
  • Frühzeitige Risikobewertung.

Metrik-Vorschlag: Median in Tagen vom Change-Request bis zum freigegebenen digitalen Workflow.

Weiterführend: